WDR-Corona-Liveticker

WDR Live-Ticker zur Corona-Krise:

https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/ticker-corona-virus-nrw-100.html

Der aktuelle Live-Ticker: Abstand und Masken sollen bleiben

  • Urlaub in Spanien und Griechenland
  • Weitere Hilfen für Selbstständige und kleinere Betriebe
  • Treffen zu Corona-Lockerungen
  • Alle Entwicklungen hier im Corona-Live-Ticker

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Was gibt es Neues in Sachen Coronavirus? Hier im Live-Ticker halten wir Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden.

Beratung über weitere Lockerungen

Wie könnte es weitergehen mit den Lockerungen? Heute wollen darüber der Chef des Bundeskanzleramtes und die Chefs der Staatskanzleien der Länder beraten.

Die Beschlussvorlage von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) liegt dem WDR vor. Sie wurde im Verlauf des Tages noch einmal verändert, in der aktuellen Fassung heißt es nun:

  • Der Mindestabstand von Menschen soll weiterhin 1,5 Meter betragen.
  • In bestimmten öffentlichen Bereichen soll weiterhin Maskenpflicht bestehen.
  • Private Treffen sollen möglichst im Freien stattfinden, und es sollen nicht mehr als zehn Personen oder maximal zwei Haushalte zusammen kommen. Abstandsregeln müssen auch hier eingehalten werden.
  • Im öffentlichen Raum sollen sich bis zu zehn Menschen oder die Mitglieder aus zwei Haushalten treffen dürfen. Die Zwei-Haushalte-Regel gilt schon jetzt in NRW.
  • Bei Veranstaltungen oder Versammlungen mit eigenem Hygienekonzept dürfen sich auch mehr Menschen im öffentlichen Raum treffen.
  • Die Regelungen für den öffentlichen Raum sollen zunächst bist zum 5. Juli gelten.
  • Weitere Kontaktbeschränkungen sollen erlassen werden, wenn sich regional überdurchschnittlich viele Menschen infizieren.

Am Wochenende hatte die Ankündigung von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) für Aufregung gesorgt. Er will ab 6. Juni auf alle landesweiten Einschränkungen verzichten. Michael Hallek, Direktor der Klinik für Innere Medizin an der Uniklinik Köln, sagte in der Aktuellen Stunde am Sonntag (24.05.2020), dass „wir alles tun sollten, um weiter die Kontrolle zu behalten“.

WDR Studios NRW 25.05.2020 01:12 Min. Verfügbar bis 01.06.2020 WDR Online

Spanien und griechische Inseln öffnen für Urlauber

Ab Juli soll wieder Urlaub in Spanien möglich sein. Das sagte die spanische Tourismusministerin Reyes Maroto heute im spanischen Radio. Eine Pflicht zur zweiwöchigen Selbst-Quarantäne dürfte bis dahin voraussichtlich aufgehoben sein, schätzt sie.

Auch die griechischen Inseln empfangen wieder Touristen: Reisende können sowohl per Schiff als auch per Flugzeug wieder an die dortige Strände gelangen. Zudem wurden landesweit die Tavernen, Bars und Cafés wieder geöffnet, wie übereinstimmend griechische Medien berichteten.

Eurowings-Flieger muss umdrehen

Dass die Lockerungen der Corona-Beschränkungen zu Verwirrung führen können, hat die Airlines Eurowings am Samstag (23.05.2020) erfahren müssen. Einer ihrer Ferienflieger durfte nicht auf der Insel Sardinien landen – da der angesteuerte Flughafen Olbia noch für internationale Flüge gesperrt ist. Die Maschine kehrte daraufhin zu ihrem Start-Flughafen Düsseldorf zurück.

Die Einschränkungen waren in den obligatorischen „Notice to Airmen“ (Notam) nachzulesen, die bei jedem Flug berücksichtigt werden müssen. Es habe ein „Missverständnis“ bei der Interpretation der Notams gegeben, erklärte ein Sprecher der Lufthansa-Tochter. Die Passagiere seien umgebucht worden. Immerhin sind die Kosten dafür überschaubar – denn es waren laut Eurowings nur zwei.

Bund plant weitere Soforthilfen

Die Bundesregierung plant ein weiteres Soforthilfe-Paket. Davon sollen kleinere und mittelständische Unternehmen bis 249 Angestellten profitieren – sie sollen von Juni bis Dezember monatlich bis zu 50.000 Euro bekommen können. Auch Solo-Selbstständige sollen die Hilfen beantragen können.

Die Gelder könnten ab Mitte des Jahres fließen. Auch wer bereits im Frühjahr Soforthilfe bekommen hat, soll die Hilfen wieder beantragen können. Zuerst hatte die Neue Osnabrücker Zeitung von den Plänen berichtet.

WDR Studios NRW 25.05.2020 00:19 Min. Verfügbar bis 01.06.2020 WDR Online

Wirtschaft wegen Corona eingebrochen

Die deutsche Wirtschaft ist wegen der Corona-Pandemie in den ersten drei Monaten des Jahres stark eingebrochen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ging das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Frühjahr 2019 um 2,2 Prozent zurück.

Wirtschaft im ersten Quartal eingebrochen

WDR Studios NRW 25.05.2020 00:21 Min. Verfügbar bis 01.06.2020 WDR Online

So wenig Stahl wie 2009

Die Stahlhersteller haben im April unter dem coronabedingten Stillstand in vielen Autowerken gelitten: Die Produktion der Stahlhütten ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast ein Viertel eingebrochen. Das teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl mit. Das letzte Mal wurde im Juni 2009 so wenig Rohstahl hergestellt.

Absatzprobleme hatten die Stahlkocher allerdings schon vor dem Ausbruch der Pandemie: In den ersten vier Monaten des Jahres ging die Produktion insgesamt um 10 Prozent zurück. Die Gewerkschaft IG Metall hatte angesichts der Stahl-Krise einen Zusammenschluss der deutschen Stahlhersteller Thyssen-Krupp und Salzgitter AG unter Beteiligung des Staates ins Spiel gebracht.

Verkehrstote: Tiefster Stand seit Wiedervereinigung

Ab und an bringt die Corona-Krise auch gute Nachrichten hervor: Da während der Ausgangsbeschränkungen weniger Autos auf den Straßen waren, gab es auch weniger Verkehrstote. Die Zahl hat den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht.

Laut Statistischem Bundesamt starben im März 158 Menschen im Verkehr. Im Vorjahr waren es in diesem Monat noch 234 gewesen.

Corona-Ausbruch in niederländischem Schlachthof

Die Fleischbranche kommt nicht zur Ruhe. Es gibt erneut einen Corona-Ausbruch in einem Schlachthof. Fast 150 Mitarbeiter des Betriebs Vion in den Niederlanden nahe der deutschen Grenze sind betroffen.

Etwa 80 der Infizierten leben in Deutschland – unter anderem im Kreis Borken. Wanderarbeiter waren beispielsweise in der Gemeinde Südlohn untergebracht. Dort seien die Zustände in den Unterkünften schlecht gewesen, sagte Landrat Kai Zwicker dem WDR.

WDR Studios NRW 25.05.2020 00:30 Min. Verfügbar bis 01.06.2020 WDR Online

Scholz will Kommunen helfen

Unsere Kommunen müssen funktionieren“, sagte Finanzminister Olaf Scholz gestern Abend in der ARD. Deshalb will der SPD-Politiker diese durch eine Übernahme ihrer Kredite finanziell entlasten.

Scholz will verhindern, dass die Kommunen ihre Investitionen zurückfahren. Denn das hätte „unmittelbar schlechte Auswirkungen auf die Konjunktur„. Bisher gab allerdings noch keine Einigung mit der Union.

Bahn: Warnung über volle Züge per App?

In öffentlichen Verkehrsmitteln kann es eng werden. Die Bahn will daher Fahrgäste zukünftig in der App informieren, wenn Züge stark gebucht werden. Das meldet der „Spiegel“. So will der Konzern verhindern, dass Kunden zu dicht gedrängt reisen. Der Hinweis wird gegeben, wenn der ausgewählte Zug bereits zu 50 Prozent belegt ist.

WDR Studios NRW 25.05.2020 00:19 Min. Verfügbar bis 01.06.2020 WDR Online

Förderschulen wieder geöffnet

Darauf haben viele Eltern und ihre Kinder sehnsüchtig gewartet. Ab heute können Kinder mit geistigen, körperlichen oder motorischen Defiziten wieder ihre Förderschulen besuchen – und zwar grundsätzlich in allen Jahrgangsstufen. Da die Schulen erst kurzfristig informiert wurden, können einige den Besuch erst ab Mittwoch ermöglichen.

Die Wiedereröffnung der Förderschulen ist überfällig meinte die Vorsitzende der Landeselternschaft der Förderschulen NRW, Stefanie Krüger-Peter, im Gespräch mit dem WDR.

WDR 5 Morgenecho – Interview 25.05.2020 06:04 Min. Verfügbar bis 25.05.2021 WDR 5

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Corona-Ausbruch in Seniorenheim

Für die Bewohner von Seniorenheimen und ihre Angehörigen war die Corona-Krise eine besondere Herausforderung: Besuche waren lange Zeit untersagt. In einer Düsseldorfer Einrichtung gelten nun erneut strenge Regeln: Dort wurden 23 Bewohner positiv auf das Virus getestet.

Das Gesundheitsamt hatte die mehr als 100 Tests gemacht, nachdem das Virus bei einem Mitarbeiter nachgewiesen worden war.

Drei Monate Corona in NRW

Heute vor drei Monaten, am 25. Februar 2020, ist der erste Corona-Fall in NRW aus Gangelt (Kreis Heinsberg) gemeldet worden. Seitdem ist viel, sehr viel passiert – Kontaktbeschränkungen, geschlossene Schulen, Geschäfte und Kitas und dann immer mehr Lockerungen. Und vor allen Dingen viele Diskussionen unter Politikern und Wissenschaftlern, wie mit dieser Pandemie umzugehen ist.

Stand: 25.05.2020, 13:29

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