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Montagsgespräche – Jürgen Liminski / Sankt Augustin, „Wie heilig ist die Familie noch?“ @ Pfarrzentrum St. Gertrud, Pfarrsaal
Dez 7 um 19:30 – 21:30

Über die gefährliche Unterwanderung der Natur.

„Die Familie ist eine dauernde Lebensgemeinschaft von Mann und Frau mit ihren Kindern. Sie geht
aus dem Ehebund hervor und ist die „Urzelle des gesellschaftlichen Lebens“ – so sieht es der
Katechismus der Katholischen Kirche. Nach anderen kirchlichen Dokumenten ist die Familie gar das
„Strombett des Menschengeschlechtes“, das Zweite Vatikanische Konzil bezeichnet die Familie als
„Hauskirche“, und Papst Johannes Paul II. sagt von ihr in einer Enzyklika, sie müsse „gleichsam
als Heiligtum des Lebens angesehen werden“.
Die vielbeschworen „Lebenswirklichkeit“ sieht jedoch anders aus. „Ehe für alle“,
„Regenbogenfamilien“, gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit Kindern von Leihmüttern und alle
möglichen anderen Lebensformen beanspruchen für sich „Familie“ zu sein. Hinzu kommt eine
staatliche Familienpolitik, die die berufstätige Mutter zur Grundlage der Familienpolitik macht. Das
klassische christliche Familienbild scheint dahin.
Anlaß für das heutige Montagsgespräch kurz vor Weihnachten und der Feier einer „Heiligen Familie“,
über den Familienbegriff nachzudenken, über seine Ursprünge und Wandlungen und über das, was
seine Auflösung in Zukunft befürchten läßt.
Der Referent, der u.a. als seit 2005 Geschäftsführer des Instituts Demographie-Allgemeinwohl-Familie
e.V. tätig ist, wird dazu in den Ring steigen und für die „Heiligkeit“ der Familie kämpfen.
Jürgen Liminski, Jahrgang 1950, ist Diplomjournalist und Diplompolitologe, hat in Pamplona,
Straßburg und Freiburg studiert und war Ressortleiter für Außenpolitik bei der WELT“und dem
„Rheinischen Merkur“, bevor er als Moderator aktueller Sendungen zum Deutschlandfunk ging. Für
DIE TAGESPOST schreibt Liminski seit 1980.